Die Idee

Consort Microservice Academy

Die Consort Academy vermittelt über ein spezielles "training on the job" Konzept das für die Entwicklung und den Betrieb von Microservices notwendige Praxiswissen.

Die Consort Academy schlägt
zwei Fliegen mit einer Klappe


Zum einen werden die Digitalisierungs- und Integrationsprojekte eines Unternehmens mit Hilfe der bereits bestehenden Consort Microservice Experience effizient und zügig umgesetzt. Zum anderen werden die involvierten Mitarbeiter des Kunden über die 4 Academy Module zu Digital Transformation Experten weiterentwickelt. Sie sind anschließend in der Lage, ihre gewonnenen Erfahrungen in die eigene Organisation zu tragen.

Deliverables der Consort
Microservice Academy


  • Bei den Teilnehmern wird Full Stack Know-how für die Entwicklung und den Betrieb von Microservices aufgebaut
  • Konfigurierter Digital Workplace für die Entwicklung und den Betrieb von Microservices (Tools, Komponenten, Konsolen)
  • Fertig implementierte kundenindividuelle Microservice Applikation mit Angular 2 User Interface
  • Umgesetzter realer IoT/IIoT Usecase des Unternehmen

Consort Academy Team

Die Microservice Architekten, DevOps und Senior Developer der Consort Academy verfügen über langjährige Erfahrung mit der Anwendung der Microservice Architektur. Sie waren beispielsweise federführend bei der Realisierung von Microservice Konzepten bei Bosch, DATEV, Otto oder Zeiss beteiligt. Das so erworbene Wissen wird nun weitergegeben.

Ergebnis

Am Ende haben die Teilnehmer eine kundenindividuelle Applikation aus verschiedenen Microservices entwickelt. Sie nehmen die auf ihr Unternehmen adaptierte Entwicklungs- und Runtime-Umgebung für Microservices (Consort Digital Workplace) mit. Auf dieser Basis werden dann eigenständig weitere Usecases des Unternehmens implementiert.

Im Laufe der Consort Academy werden konkrete IoT/IIoT Usecases oder Integrationsvorhaben der Kunden auf Basis der Microservice Architektur realisiert. Dabei setzen sich die Entwicklerteams aus Consort Experten und Mitarbeitern respektive Dienstleistern des Kunden zusammen.

Die Academy Teilnehmer nutzen den Consort Digital Workplace. Er besteht aus einer vorkonfigurierten Cloudumgebung mit allen für die Entwicklung und den Betrieb von Microservices notwendigen Systemen, Komponenten und Konsolen. Dieser wird im Zuge der verschiedenen Academy Module Schritt für Schritt auf die Rahmenbedingungen des umzusetzenden Usecases angepasst.

Die Inhalte sind thematisch in 4 aufeinander aufbauende Module strukturiert. Den Teilnehmern werden neben der Entwicklung und dem Betrieb von Microservices die effektive Anwendung von DevOps-Tools, -Techniken und -Verfahren nahe gebracht.

Academy Konzept

Learning by Doing

Die Consort Academy ist eine Mischform aus Doing und Training on the Job. Die 4 Academy Module vermitteln den Teilnehmern neben der Entwicklung und dem Betrieb von Microservices die effektive Anwendung von DevOps-Tools, -Techniken und -Verfahren.

Flexiblere Integration der
Wertschöpfungskette auf Basis der
Microservice Architektur

Erfolgreiche Digitalisierungsprojekte basieren auf Prozess- und Applikations-Know-how für Cloudanwendungen. Allerdings stellt man im Kontext der Microservice Architektur in den Unternehmen und bei deren IT-Partnern häufig fest, dass derzeit noch wenige Mitarbeiter mit ausreichender Cloud-Expertise zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund können zur Untersuchung der technischen Machbarkeit meist nur Softwareentwickler herangezogen werden, die mit der Entwicklung von Microservices wenig praktische Erfahrung haben. Daraus resultieren lange Implementierungszeiten oder Prototypen mit mangelnder Performance respektive Funktionalität.

Um hier einen Ausgleich zu schaffen, hat die Consort Group das Format der Microservice Academy entwickelt. Den Teilnehmern wird der effektive Umgang mit Microservices, innovativen Tools und Methoden für Konzeption, Zusammenarbeit, Kommunikation sowie Systemintegration in Form von "training on the job" Konzepten anhand der Umsetzung von realen Industrie 4.0 Use Cases aus den jeweiligen Unternehmen vermittelt.

Digital Workplace

Alle Teilnehmer arbeiten mit dem Consort Digital Workplace, der aus der vorkonfigurierten Cloudumgebung für die Entwicklung und den Betrieb von Microservices besteht. Nach Beendigung des Academy Projekts hält jeder Teilnehmer, den auf die Voraussetzungen des jeweiligen Unternehmens adaptierten Digital Workplace, verschiedene kundenindividuelle Microservices und eine lauffähige Microservice Applikation in Händen. Diese Tools können jederzeit neu synchronisiert oder weiterentwickelt werden.

Im Laufe eines Academy Projekts werden die Teilnehmer zu Microservice Experten weiterentwickelt. Sie sind anschließend in der Lage mit dem Consort Digital Workplace eigenständig IoT/IIoT Usecases mit Microservice Applikationen umzusetzen und ihre gewonnenen Erkenntnisse in die eigene Organisation zu tragen.

any cloud:any language

Die während der Academy zu entwickelnden Applikationen können mit jeder etablierten Programmiersprache implementiert werden und sind auf allen Cloud Plattformen zu betreiben.

Vier Module

Für Entscheider, Architekten, Entwickler, UI-Designer und Admins

Die Teilnehmer durchdringen Methoden wie beispielsweise Design Thinking oder Scrum sowie die Anwendung von erprobten Technologien und die Programmierung von Microservices schneller und sicherer als in jedem anderen Ausbildungsformat. Ideation, Sprintplanung, Erstellung der Backlogs, Rapid Prototyping, Test und Implementierung der IIoT Usecases erfolgen gemeinsam. Dadurch erfolgt der Know-how-Transfer sehr effizient. Das Modul 1 ist für Entscheider und Führungskräfte geeignet, die Planungs- und Entscheidungssicherheit im Kontext der Microservice Architektur gewinnen wollen.

Bring you own Device

Die Teilnehmer müssen lediglich den eigenen Laptop mit ihrer gewohnten Entwicklungsumgebung (z.B. Java, Pyton, .NET oder Node unter Windows oder MacOS) mitbringen.

Die Teilnehmer erhalten anhand von Anwendungen aus der Praxis einen fundierten Überblick über die Microservice Architektur. Sie können anschließend die Möglichkeiten von Microservices im Vergleich zu klassischen Konzepten bezüglich Systemintegration, ROI/TCO, Machbarkeit, time to market, Ressourcenplanung und Zielerreichung bewerten.

Entwickeln und Betreiben einer kundenindividuellen Microservice Applikation mit Angular 2 UI. Das eigenständige Implementieren, Überwachen und kontinuierliche Testen von Microservices nimmt dabei den größten Raum ein.

Microservices sind untrennbar mit Tools wie ELK, Jenkins, Slack oder Docker verbunden. Die Teilnehmer vertiefen mit dem Modul "DevOps Tooling" die Aspekte Testing, Monitoring und Continuous Integration.

Die Teilnehmer lösen eigenständig Probleme, die bei stark verteilten Systemen (asynchrones Handling von Jobs) und Echtzeitsystemen (Messaging, Dashboarding) auftreten.

Modul 1

Microservices "in a nutshell"

Die Teilnehmer erhalten anhand von Anwendungen aus der Praxis einen fundierten Überblick über die Möglichkeiten der Microservice Architektur. Sie sind anschließend in der Lage die Möglichkeiten von Microservices im Vergleich zu klassischen Konzepten bezüglich ROI/TCO, Machbarkeit, time to market, Ressourcenplanung und Zielerreichung objektiv zu bewerten.

Dauer: 2 Tage

Ergebnis

Die Teilnehmer erhalten mehr Planungs- sowie Entscheidungssicherheit für Cloud Projekte und verstehen die zentralen Erfolgsfaktoren der Microservice Architektur.

Modulinhalte

  • Grundlagen, Chancen und Risiken, typische Anwendungen aus der Praxis
  • Vorstellung der Architekturprinzipien
  • Differenzierung zu reinen monolithischen und SOA Architekturen
  • Anforderungen und Rahmenbedingungen
  • Bedeutung von Microservices für neue Geschäftsmodelle und Innovationskraft
  • Tools und Komponenten als wesentlicher Bestandteil einer Microservice Architektur
  • Container und Microservices
  • Container im Rechenzentrum bzw. der Cloud
  • Beispiele für Microservice-Architekturen
  • Typische Projektablauf und Projekt KPIs aus der Praxis (z.B. Dauer, Qualifikation, Erfolgsmessung, Betriebskosten, …)
  • Unterschiede und Gemeinsamkeiten von MS Azure, AWS, Google und Cloud Foundry
  • Microservices auf Desktop und in nativen Apps
  • Kontinuierliches Testen zur Qualitätssicherung
  • Implementieren eines "Hello World" Microservice

Modul 2

Microservice Basics

Das Modul "Microservice Basics" vermittelt Entwicklern, Administratoren und UI-Designern einen Cloud-Plattform neutralen Überblick über typische Herausforderungen und Lösungskomponenten einer Microservice Architektur. Die Teilnehmer erfahren zunächst wie die Entwicklung sowie der Betrieb von Microservice-Anwendungen geplant und koordiniert werden. Das Erstellen, Überwachen und kontinuierliche Testen von Microservices nimmt den Großteil der Zeit in Anspruch. Die Anwendung beinhaltet eine Angular 2 UI zur Visualisierung.

Dauer: 5 Tage

Ergebnis

Das Entwicklerteam hält eine komplett lauffähige Microservice-Anwendung inkl. Angular 2 Benutzeroberfläche in Händen. Diese Microservice-Anwendung kann dann inhouse oder z. B. in Microsoft Azure gehostet werden. Die Consort Standard-Lösungsbestandteile können auf kundenindividuelle Fragestellungen adaptiert werden, so dass z. B. ein PoC-Szenario leicht ableitbar ist.

Modulinhalte

  • Sprint Planung mit SCRUM und Jira
  • Überblick Digital-Workplace (Bash, Vagrant und Docker)
  • Entwicklungsprozess mit Git und Ansible
  • Basiskomponenten der Microservice-Architektur (Service Registry, Configuration und API-Gateway)
  • Planen und kommunizieren der Schnittstellen (Swagger, Mock-Services)
  • Umsetzen der Schnittstellen in einem Microservice (Python, Java und/oder nodeJS Javascript)
  • Testen und Zugreifen der Schnittstellen
  • Anschließen einer Angular 2 UI
  • Verwendung von noSQL-Datenbanken (mongoDB)
  • Absichern bestimmter Methoden (externes Identity und Access Management, JWT, OAuth 2)
  • Monitoring und Überwachung der Lösung (ELK, Icinga 2)
  • Fachliche Dashboards (Kibana)

Modul 3

DevOps Tooling

Microservices sind untrennbar mit Tools wie ELK, Jenkins, Slack oder Docker verbunden. Die Teilnehmer vertiefen mit dem Modul "DevOps Tooling" die Aspekte Testing, Monitoring und Continuous Integration.

Dauer: 10 Tage

Ergebnis

Die zukünftigen DevOps-Engineers lernen die verschiedenen Methoden zur Abstimmung und Aufgabenverteilung über verschiedene Standardtools effizienter anzuwenden. Die Erkenntnisse werden auf ähnliche Tools, die in den jeweiligen Unternehmen im Einsatz sind, übertragen.

Modulinhalte

  • Planung mit Jira und Slack
  • Versionierungsstrategien in Git
  • Richtige Aufteilung von Konfigurationsdaten nach Vertraulichkeitsstufen
  • Zentralisiertes Credential-Management
  • Richtige Aufteilung von Applikations-Logging und fachlichem Logging
  • Integration verschiedener Tools
  • Erstellen einer eigenen Admin-UI (CME Tooling)

Modul 4

Advanced Messaging

Moderne Applikationen im IoT/IIot Umfeld sind häufig gekennzeichnet durch besondere Anforderungen wie Echtzeit-Anbindung von Benutzeroberflächen, paralleler Datenverarbeitung im Backend oder Handling von breitbandigen Up- und Downstreams über Datendrehscheiben. Das Team lernt beispielsweise WebSockets und MQ Szenarien anzuwenden.

Dauer: 5 Tage

Ergebnis

Die Teilnehmer können eigenständig Probleme, die bei stark verteilten Systemen (asynchrones Handling von Jobs) und Echtzeitsystemen (Messaging, Dashboarding) auftreten, lösen.

Modulinhalte

  • Semantik und Planung von Messaging (Correlation Tokens, Idempotency)
  • Verwendung von MQ (rabbitMQ)
  • Verwendung von WebSockets (Server und Angular 2 Client)
  • Aufteilen von Jobs (1:1) und Notifications (1:n)
  • Wiederaufsetzen nach Systemausfällen
  • Visualisierung der Vorgänge im Tooling

Unternehmen

Consort Group

Die Consort Group ist ein internationales IT-Systemhaus. Mehr als 2.000 Experten automatisieren die Software-Entwicklungsprozesse auf Basis der Microservice Factory. Dabei gewährleistet das "Training on the Job"-Konzept der Microservice Academy den Know-how-Aufbau in den Unternehmen.